Oster Brioche – Hot Cross Buns Rezept

Schokolade lässt mich ja weitestgehend kalt. Die kann direkt neben mir liegen und ich greife nicht zu. Aber bei Brioche werde ich schwach. Besonders wenn sie so weich, fluffig und gleichzeitig saftig ist wie bei diesen Hot Cross Buns die ich letzte Woche zu Ostern gebacken habe. Hot Cross Buns sind super weiche, super leckere Brioche Brötchen wahlweise mit Rosinen oder ohne die es tradionellerweise in Australien zu Ostern gibt. Der geneigte Leser weiß, dass ich als Tochter von deutsch-österreichischen Auswanderern dort aufgewachsen bin und daher viele Kindheitstraditionen von dort mitnehmen durfte. Hmmm… und dieses ist eines meiner liebsten Traditionen!

Ihr hattet bei Facebook und Instagram nach dem Rezept  gefragt und ich verrate es euch heute gern denn die Hot Cross Buns sind nicht nur zu Ostern gut. Aber ich sag’s ja nur ungern, für dieses Rezept brauchst Du Hefe. In Zeiten von Corona leider Mangelware da viele plötzlich angefangen haben Hefe zu Hamstern. Daher die gute Nachricht, Trockenhefe – die Du vielleicht noch zuhause hast – reicht völlig aus für diese Prachtexemplare.

Das super trendy Ikat-Geschirrtuch vom Cover ist natürlich eines unserer Designs und gibt es bei uns, , neben vielen weiteren hübschen Küchen-Accessoires, im Shop.

 

Oster Brioche – Hot Cross Buns Rezept

Super zarte Brioche Brötchen extra weich und flauschig nicht nur zu Ostern gut!

Zutaten

  • Für den Teig
  • 120 g Rosinen

  • 170 ml Milch

  • 120 g Zucker

  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)

  • 800 g Mehl

  • 3 Eier

  • 1 Teelöffel Vanille

  • 1 Prise Salz

  • 170 g weiche Butter

  • Für die Glasur
  • 1 Ei

  • 100 g Puderzucker

  • 2 Teelöffel Milch

Anleitung

  • Die Rosinen in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Etwa 20 Minuten einweichen lassen.
  • Erwärme die Milch bis sie lauwarm ist und füge 1 Esslöffel Zucker und die Trockenhefe hinzu. Kurz umrühren und für etwa 15 Minuten, oder bis sie schaumig wird, beiseite stellen.
  • In der Zwischenzeit das Mehl und den Zucker in die Schüssel eines Standmixers geben und vermischen.
  • Forme mit der Hand in der Mehl-Zucker-Mischung eine Vertiefung und gebe die Hefemischung hinzu. Schlage die 3 Eier kurz mit einer Gabel auf und gebe diese ebenfalls in die Vertiefung. Ebenso das Vanilleextrakt und das Salz.
  • Beginne nun mit dem Hakenaufsatz und mische alle Zutaten auf niedriger Geschwindigkeit, bis das Mehl beginnt, sich mit den feuchten Zutaten zu verbinden. Dann mit hoher Geschwindigkeit weiter mischen, bis keine Mehlflecken mehr erscheinen.
  • Nun füge dem Teig die weiche Butter hinzu und mische auf hoher Geschwindigkeit etwa 10 Minuten lang weiter. Abhängig von der Größe der Eier muss eventuell noch etwas mehr Mehl hinzugefügt werden. Der Teig mag auf den ersten Blick zu klebrig erscheinen, aber seien Sie geduldig, schlagen Sie weiter und er wird beginnen, Form anzunehmen.
  • Nun die eingeweichten Rosinen abtropfen lassen und zum Teig geben und verkneten.
  • Den Teig aus der Rührschüssel nehmen und zu einer Kugel verarbeiten. Der Teig sollte noch klebrig, aber fest genug sein, um damit arbeiten zu können.
  • Lege den Teig in eine große, eingefettete Schüssel lasse ihn abgedeckt etwa eine Stunde lang oder bis zur doppelten Größe ruhen.
  • Forme den Teig anschliessend zu einer langen Rolle und teilen ihn in 12 gleiche Stücke. Nehme jedes Teigstück und forme daraus mit den Händen eine Kugel.
  • Lege die geformten Brötchen dicht aneinander in eine tiefe, eingefettete Backform. Bedecken sie mit einem Küchentuch und lasse die Brötchen eine weitere Stunde gehen.
  • Heize den Ofen auf 180°C vor. Schlage das Ei auf und bestreiche die Brötchen damit. Backe das Brioche bei 180°C Umluft für ca. 20-25 Minuten bis sie goldenbraun sind.
  • In der Zwischenzeit wird die Glasur aus dem Puderzucker und der Milch angerührt. Der Zuckerguss soll leicht flüssig sein, aber dick genug, um sich nicht zu verteilen.
  • Sobald die Brötchen gebacken und abgekühlt sind, den Zuckerguss kreuzförmig über jedes Brötchen streichen.

Schreibe einen Kommentar