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hier wird heute schon wieder gewählt. zur wahl stehen aber nur noch grün und schwarz. mal sehen, wie es ausgeht. 
wir reden inzwischen viel über politik. die fff-bewegung hat das interesse des kindes daran geweckt. wir geben das wissen und die geschichte von generation zu generation weiter. aber ich habe das gefühl, dass die emotionen dabei nur schwer weiterzugeben sind. gestern vor 30 jahren ist die mauer gefallen. noch immer sind die gefühle aus der zeit für mich präsent. obwohl die mauer in berlin schon gefallen war, hat kaum einer der durchsage in der disco geglaubt, dass auch unsere mauer fallen würde und alle „nach hinten an die grenze“ gehen und dabei sein sollten. wir gingen schlafen. unfassbar oder? und am nächsten tag war alles anders. unser ort war plötzlich mitten in deutschland. die nächsten monate lebten wir quasi in einem riesigen stau. eine trabi-abgaswolke hing in der luft und obwohl jeden morgen ein riesiger bananenlastwagen in unser dorf fuhr, gab es im supermarkt kaum welche ab dem späten vormittag. die erste zeit sind wir oft an den staus lang gegangen, haben fremde menschen begrüßt. unsere verwandten haben uns besucht und zum ersten mal so richtig gemerkt, wie unterschiedlich die welten waren, aus denen wir kamen. meine oma durfte nach langer langer zeit in ihr geburtshaus zurück. all das war mit tiefen emotionen verbunden. aber für meinen sohn und viele andere junge leute sind es geschichten aus dem leben ihrer eltern. vermutlich ist es genauso wie bei mir und den geschichten meiner großeltern vom krieg. wir sind damit aufgewachsen. sie haben ihre geschichte kindgerecht verpackt und sich mit sicherheit einen großteil ihrer emotionen nicht anmerken lassen. später, als wir schon groß waren, haben wir andere geschichten von meinem opa gehört, auf familienfesten, nie war er dabei nüchtern ... heute wünsche ich mir, meine großeltern hätten besser darüber reden können. aber das konnten sie nicht wie vermutlich viele anderen auch. deshalb bleibt zwar das wissen über die geschehnisse erhalten, aber so viele tiefe emotionen nicht. vielleicht ist das einer der gründe für die politische entwicklung in unserem land. ich weiß es nicht ...
hier wird heute schon wieder gewählt. zur wahl stehen aber nur noch grün und schwarz. mal sehen, wie es ausgeht. wir reden inzwischen viel über politik. die fff-bewegung hat das interesse des kindes daran geweckt. wir geben das wissen und die geschichte von generation zu generation weiter. aber ich habe das gefühl, dass die emotionen dabei nur schwer weiterzugeben sind. gestern vor 30 jahren ist die mauer gefallen. noch immer sind die gefühle aus der zeit für mich präsent. obwohl die mauer in berlin schon gefallen war, hat kaum einer der durchsage in der disco geglaubt, dass auch unsere mauer fallen würde und alle „nach hinten an die grenze“ gehen und dabei sein sollten. wir gingen schlafen. unfassbar oder? und am nächsten tag war alles anders. unser ort war plötzlich mitten in deutschland. die nächsten monate lebten wir quasi in einem riesigen stau. eine trabi-abgaswolke hing in der luft und obwohl jeden morgen ein riesiger bananenlastwagen in unser dorf fuhr, gab es im supermarkt kaum welche ab dem späten vormittag. die erste zeit sind wir oft an den staus lang gegangen, haben fremde menschen begrüßt. unsere verwandten haben uns besucht und zum ersten mal so richtig gemerkt, wie unterschiedlich die welten waren, aus denen wir kamen. meine oma durfte nach langer langer zeit in ihr geburtshaus zurück. all das war mit tiefen emotionen verbunden. aber für meinen sohn und viele andere junge leute sind es geschichten aus dem leben ihrer eltern. vermutlich ist es genauso wie bei mir und den geschichten meiner großeltern vom krieg. wir sind damit aufgewachsen. sie haben ihre geschichte kindgerecht verpackt und sich mit sicherheit einen großteil ihrer emotionen nicht anmerken lassen. später, als wir schon groß waren, haben wir andere geschichten von meinem opa gehört, auf familienfesten, nie war er dabei nüchtern ... heute wünsche ich mir, meine großeltern hätten besser darüber reden können. aber das konnten sie nicht wie vermutlich viele anderen auch. deshalb bleibt zwar das wissen über die geschehnisse erhalten, aber so viele tiefe emotionen nicht. vielleicht ist das einer der gründe für die politische entwicklung in unserem land. ich weiß es nicht ...